21.11.20: Übergabe Grabpflege an Regelschule Bad Köstritz

Tabea und Enzo von der 7a übernehmen mit Lehrerin Kirsten Weise symbolisch die Pflege des Grabes vom Vorstand des Heimat- und Ortsvereins Bert Oehlgardt, Gertraute Schößler und Sven Schmitt (v.l.) in Beisein des Bürgermeisters Bürgermeisters Dietrich Heiland (3.v.r.)

Im Vorfeld des Ewigkeitssonntags hat der Vorstand des Bad Köstritzer Heimat- und Ortsvereins e.V. die Pflege mehrerer Ruhestätten von historischen Persönlichkeiten der Regelschule „Hans Settegast“ übergeben.

Bürgermeister Dietrich Heiland dankt den Heimat- und Ortsverein Bad Köstritz e.V. für das über viele Jahre andauernde ehrenamtliche Engagement bei der Grabpflege. So sind die Ruhestätten vom ehemaligen Leiter der Gartenbaulehranstalt Prof. Dr. Hans Settegast, dem Gartenbaudirektor Paul Wallbaum und dem Inhaber der Firma Max Deegen, Adolf Deegen in der Betreuung des Vereins.

Der Heimat- und Ortsverein Bad Köstritz e.V. sieht in der Übergabe eine deutliche Entlastung und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit den Schülern. Man werde sie bei dieser Tätigkeit gern unterstützen.

Schüler der Klasse 7a der Regelschule Bad Köstritz haben sich mit Beginn des Schuljahres im Rahmen des Unterrichtsfachs Natur/Technik mehrfach um die Grabpflege gekümmert. Lehrerin Kirsten Weise bedankt sich in diesem Zusammenhang bei der Werner-Sylten-Stiftung für die unkomplizierte Unterstützung materieller Art. Kirsten Weise betont, dass es besonders für die junge Generation wichtig ist, sich mit dem Thema zu befassen. Gleichzeitig werden die Verdienste der historischen Persönlichkeiten der Stadt in den Focus gerückt. Die Pflege der Gräber von Settegast, Wallbaum und Sylten sowie die Gedenkstätte zur Erinnerung an die 43 Buchenwald-Häftlinge, die beim Todesmarsch in Bad Köstritz ums Leben kamen, wird durch die jeweils 7. Klassen zukünftig fortgeführt.

Bürgermeister Dietrich Heiland sieht in der Zusammenarbeit zwischen Verein, Schule, Stiftung, Stadtverwaltung und regionalen Unternehmen einmal mehr die Wichtigkeit der Vernetzung. Dies ist auch ein gutes Beispiel für die weitere Ausgestaltung der „Global Nachhaltigen Kommune“ Bad Köstritz.

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