Roman-Herzog-Gedenktag

Bad Köstritz, 27. Januar 2026

Anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz versammelte sich eine Gedenkrunde am Mahnmal auf dem Bad Köstritzer Friedhof.

In stillem Gedenken legten die Anwesenden Gebinde nieder, um der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu gedenken. Bürgermeister Oliver Voigt mahnte in seinen Worten, dass die Erinnerung an die Gräueltaten der Vergangenheit niemals verblassen dürfe.

Er betonte, dass das Gedenken eine dauerhafte Verpflichtung sei, um jeder Form von Intoleranz und Ausgrenzung bereits frühzeitig und entschlossen entgegenzutreten. Die Geschichte müsse als Kompass für ein wachsames Handeln in der Gegenwart dienen. An der Zeremonie nahmen neben dem Bürgermeister auch Marlies Jakat (Die Linke) sowie Stadträtin Christine Böttcher teil. Letztere unterstrich in ihrer Funktion als Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins Bad Köstritz e.V. (KKV) die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit: Der KKV setzt sich kontinuierlich für die Würde und den Erhalt der Gedenkstätten im Stadtbild ein, damit diese als mahnende Zeugnisse im Alltag sichtbar bleiben.

Ebenfalls vor Ort waren Friederike Böcher, Direktorin des Heinrich-Schütz-Hauses, sowie ein Schüler der Staatlichen Regelschule Hans-Settegast und Praktikant der kulturellen Einrichtung. Das Gedenken in Bad Köstritz ist Teil einer breiten Erinnerungskultur in Thüringen, die auch durch Institutionen wie das Heinrich-Schütz-Haus unterstützt wird, um die Lehren aus der Geschichte an die nächsten Generationen weiterzugeben.

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