27.01.21: Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Auch in diesem Jahr erinnerte Bürgermeister Dietrich Heiland gemeinsam mit dem ersten Beigeordneten Dr. Uli Gelbrich und Marlies Jakat, Basisorganisation DIE LINKE,  an die Gräueltaten der faschistischen Barbarei. Leider konnten die Schüler der Regelschule „Hans Settegast“, die im vergangenen Jahr äußerst zahlreich vertreten waren (siehe ETB Nr. 2 /2020) auf Grund der Schulschließung nicht teilnehmen.

Roman Herzog hatte diesen Gedenktag, den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz Birkenau, 1996 als damaliger Bundespräsident eingeführt. Zunächst Nationaler Gedenktag wurde er ab 2005 von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust proklamiert. Bürgermeister Heiland hob die Verbindung zum Menschenbild des christlichen Glaubens hervor: „Alle Menschen sind gleich“. Nie wieder dürfe eine solche menschenverachtende Ideologie die Oberhand gewinnen. Sorge mache ihm die Bewegungen der Querdenker und Corona-Leugnern, durchmischt mit rechtsradikalen Tendenzen, die in Deutschland und anderen Ländern auf die Straße gehen. Zunehmende Fremdenfeindlichkeit und Inhumanität nähmen immer mehr zu. Hier liege gefährlicher Zündstoff. Marlies Jakat brachte die Sorge der Zeitzeugen vor, die immer weniger werden und hoffen, dass die unvorstellbaren Grausamkeiten des Naziregimes nicht in Vergessenheit geraten und auch den nächsten Generationen bewusst gemacht werden. Gemeinsam legten sie Blumengebinde am Mahnmal der 43 ermordeten KZ Häftlinge nieder.

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